Die Kulturpädagogik lässt sich in drei Handlungsfelder aufsplitten:

  • „Kulturmanagement“
    d. h. das Organisieren und Vermarkten von Kultur
    (z. B. als Konzertveranstalter oder als Leiter eines Jugendzentrums, der eine Ausstellung plant.
  • Erziehungsarbeit
    d. h. künstlerische und kulturelle Methoden sind Hilfsmittel in einem pädagogischen Prozess
    (z. B. Theaterspielen für deviante Jugendliche oder Spiel-Übungen bei Jugendleiterschulungen.)
  • Künstlerisches Schaffen und kulturelle Bildung
    d. h. Kunst und Kultur stehen im Mittelpunkt, Grundlagen, Methoden und Techniken werden vermittelt und Anleitung zu künstlerischer Reflexion gegeben
    (z. B. Töpfern einer Jugendgruppe zum Thema „Inhalte“)

Die drei Handlungsfelder sind bei der pädagogischen Arbeit stets in irgendeiner Weise miteinander verknüpft und stehen nicht alleine für sich. Je nach beruflichen Anforderungen, Ausbildung und persönlichem Zugang des Pädagogen ist allerdings eine Schwerpunktbildung als „Manager“, „Erzieher“ oder „Künstler“ (bzw. dazwischen) möglich.

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